Über mich:
Meine Reise zur Hebamme begann nach dem Abitur, als ich mich entschied, eine Zeit in Tansania zu verbringen. Dort arbeitete ich zuerst mit einer Nonne, über die ich Johanna vom liechtensteinischen Entwicklungsdienst kennen lernte. Mit ihr baute ich eine Schule, einen Kindergarten und eine Bibliothek auf. Und wie das Schicksal es wollte, die beste Freundin von Johanna war eine deutsche Hebamme, die einige Zeit in Tansania lebte, um ein kleines Mädchen zu adaptieren.

Mit ihr durfte meine Reise zur Hebamme starten. Sie nahm mich mit in ein Regionalkrankenhaus. Hier gab es eine Pflegeschule und sie unterrichtete die Pflegeschüler in Hebammenkunde. Somit durfte ich dem Unterricht beiwohnen sowie den praktischen Übungen. Da es aber große Zeiträume ohne Strom gab, wurde natürlich primär auf nicht – technische Untersuchungsmethoden gesetzt. Somit lernte ich zuallererst Herztöne, hören und fühlen durchs Hörrohr. Ich lernte das Gewicht und die Lage eines Kindes einzuschätzen durch Abtasten des Bauches und nicht durch ein Ultraschallgerät. Ich lernte die Interaktion mit Frau und Kind, das Spüren von Mutter und Kind und den Einklang der mit einer physiologischen Schwangerschaft einherging. Direkt nach der Ausbildung in Stuttgart an einem Level 1 Klinikum, zog ich nach Berlin und arbeitete in einem Geburtshaus in der Schwangerschaftsbegleitung, leitete Geburtshaus- und Hausgeburten, und im Wochenbett.
Ich verstehe mich als Begleiterin von Familien und manchmal auch als Übersetzerin für Mutter und Kind.
Für mich geht es immer um die schwangere Frau als Ganzem, ihre Seele und ihren Körper, sowie die Seele ihres Kindes und den Körper ihres Kindes.
Geistige und körperliche Entspannung haben großen Einfluss auf die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett. Daher möchte ich eine Vertraute sein, die man alles fragen kann und mit der man über alles reden kann.

Die Arbeit als Hebamme ist für mich mehr als nur das Wiegen des Neugeborenen oder die Nagelpflege. Es geht um das Vertrauen der Frau in ihrem Körper, um das Vertrauen, dass eine Mutter Mutter sein kann und immer die beste Mutter ist, die sie sein kann. Genauso das Vertrauen, dass ein Vater immer der beste Vater ist, der er sein kann. Mir ist es wichtig, das Vertrauen in euch Mütter und Väter zu stärken. In eure Fähigkeiten Eltern zu sein.
Unsere Tochter Lea war und ist mein größter Lehrmeister und mein größter Schatz. Sie hat mir in so vielen Bereichen die Augen geöffnet, was es bedeutet, Mutter zu sein, was es bedeutet, an sich zu arbeiten und was uns manchmal unser Leben lang schon verfolgt, ohne dass wir es merken.

Ich musste so viele Pläne, so viele Vorsätze, die ich mir selbst gemacht habe, sei es in der Schwangerschaft, während der Geburt im Wochenbett und auch während der Zeit danach komplett über Bord werfen. Meinen Perfektionismus ablegen. Dabei wollte ich den Perfektionismus nur, weil ich dachte, es wäre das Beste für mein Kind. Jedoch musste ich feststellen, dass es Beste für mein Kind eine Mutter ist, der es gut geht.
Mit unseren Kindern durchleben wir unsere Kindheit erneut und haben somit wir die Chance, unser Leben zu verändern und somit das Leben unserer Kinder und unserer Kindeskinder.
Ich hoffe, ich kann euch helfen, diesen Weg mit viel Mut und Selbstvertrauen anzugehen und ich freue mich über die Ehre, euch ein paar Schritte auf diesem Weg begleiten zu dürfen.
Lebenslauf
Hebammenschule Stuttgart, Deutschland
September 2011 – September 2014
ARBEITSERFAHRUNG
Freiwilliger Auslandsaufenthalt in Mwanza, Tansania
01 November 2010 – 31. Januar 2011
- Arbeit mit einer deutschen Hebamme (Babette Müller-Rockstroh) in einer Klinik in Sengerema
- Arbeit für die Niakhoja Church – Errichtung eines Kindergartens, Schule und Bibliothek
Verschiedene Praktika im Bereich Medizin in Vorbereitung auf die Hebammenausbildung
Februar 2011 – Oktober 2011
- Anästhesie im Klinikum Baden-Baden, Deutschland
- Zahnchirurgie, Dr. Bartsch in Achern Deutschland
- Wochenbettstation und Kreißsaal im Klinikum Baden-Baden, Deutschland
Parallel bis Ausbildungsbeginn:
- Kommissioniererin bei Fresh-Logistik, Achern Deutschland
- Geringfügig angestellt bei Zahnarztpraxis Jank als Teamassistentin, Achern Deutschland
Freiberufliche Hebamme im Geburtshaus Schöneberg – Berlin, Deutschland
Januar 2015 – Mai 2016
Erbringung aller freiberuflichen Tätigkeiten:
- Außerklinische Geburtshilfe
- Schwangerschaftsvorsorge
- Wochenbettbetreuung
- Geburtsvorbereitungskurse
- Rückbildungskurse
- Aku-Taping
Freiberufliche Hebamme in eigener Praxis „Hebammenstübchen“, Berlin
Juni 2016 – März 2017
Eröffnung meiner eigenen Hebammenpraxis mit folgenden Leistungen:
- Schwangerschaftsvorsorge
- Wochenbettbetreuung
- Geburtsvorbereitungskurse
- Rückbildungskurse
- Massage und Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
- Aku-Taping
Freiberufliche Hebamme in der Hebammenpraxis „Elria“, Berlin
April 2017 – Oktober 2017
Folgende freiberufliche Tätigkeiten:
- Schwangerschaftsvorsorge
- Wochenbettbetreuung
- Massage und Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
- Aku-Taping
- Geburtsvorbereitung
Freiberufliche Hebamme on Tour
November 2018 – Juni 2018
Folgende freiberufliche Tätigkeiten
- Schwangerschaftsvorsorge
- Wochenbettbetreuung
- Massage und Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
- Aku-Taping
- Geburtsvorbereitung
2019 Umzug nach Tirol
Duftner&Partner Unternehmensberatung GmbH
Seit Februar 2020 bis heute: geringfügig angestellt als Teamassistentin
Juli 2021: Geburt unserer Tochter Lea – Karenz
Juli 2023 – Juli 2024 Bildungskarenz: Officemanagement
Qualifikationen
- Juni 2016: Professional Wellness Award – Professional Practitioner of Massage, Physical Wellbeing and Injury Prevention
- Kinesiotaping
Soziales Engagement:
Ladies Circle Innsbruck (LC2)
